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Welches Trockenfutter noch gut?

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Du hast recht, ich bin ins grundsätzliche abgedriftet

    Also nochmal zu Frage nach Trofu-Qualität.
    Wenn Frischfutter im ungefähren Verhältnis 70-80 % Fleisch zu 20 - 30 % Beilagen getrocknet bzw. gepresst wird, man nicht von einem Teil was rausnimmt und nachher Fleisch und KH im Verhältnis 35 zu paarundfünfzig % stehen - das kann doch nur daran liegen, dass manche Teile, weil wasserhaltiger (Fleisch) mehr an Substanz verlieren, die Inhaltsstoffe ansonsten und somit das Werte-Verhältnis gleichbleibt, oder?
    Das würde ja den durchaus akzeptablen Proteingehalt z.B. im Ziegler-Futter erklären.
    Beim Vergleich verschiedener Sorten müßte man dann gut darauf schauen, auf welchen Zustand sich der Prozentsatz für's Fleisch bezieht. Also 35 % Frischfleisch wäre dann extrem wenig.
    Wenn ich mal Zeit habe, werde ich die einschlägig bekannten Trofu-Sorten noch einmal unter diesem Aspekt angucken.

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  • Barack
    antwortet
    Zitat von Hupsi Beitrag anzeigen
    ... sehe ich es richtig, dass dann der Rest - gute 52 % - KH wären???

    Ja, ungefähr

    Und daran anschließend: kann man das denn relativieren, indem man noch irgenwie hochwertiges Fleisch in irgendeiner Form zufüttert oder mit hochwertigen Kausachen ausgleicht? Trockenpansen, fettiges Kopffleisch, Trockenfische?

    Frischfleisch und TroFu ist keine gute Kombination auf Grund unterschiedlicher Verdauungszeiten. Bei Trockenfleisch hat man das Problem hoher Proteinwerte.

    Aber die Fische haben dann wieder Jod und Schwermetalle - und irgendwann wird man ganz verzagt über diesem Thema.

    Schließlich: Für manche gibt es externe Grenzen in der Lebensrealität, aber auch interne - ich kann hier kein blutige halbes Lamm haben, auch im Garten nicht ...
    und wenn ich an die Fotos in einem anderen Thread denke: so etwas kann ich auch beim allerbesten Willen nicht in meinen Alltag einbauen .

    Das kann ich auch nur ganz selten. Aber ich kann ja in kleinen Stücken trotzdem ein Futtertier nachbauen.

    Und schließlich nutzt das allerbeste Futter nix, wenn der Hund es nicht frisst.
    Das stimmt allerdings.

    Wir werden aber gerade zu OT Hier wurde ja die Frage gestellt, welches TroFu gut ist.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @ Kerstin: danke für den Link zu Canis. Das ist sehr schön und klar erläutert!

    Ich würde die Angabe eines Fleischanteils von 75 % für grundsätzlich korrekt halten, wenn sich alle weiteren Angaben ebenfalls auf das frische Futter beziehen. Es bleibt natürlich die Frage, aus welchen Teilen er besteht - und da sind die vorigen post ja wirklich zum gruseln. Nur - in diesem Punkt ist das Trofu nicht gruseliger als Dose oder auch gewolftes Frischfleisch.
    Ich stelle fest, dass es immer komplizierter wird, je mehr man sich mit diesem Thema befasst. Anfangs glaubte ich, mit dem Barfen nach Swanies Schlüssel sei alles gut ..

    [QUOTE=Barack;3897834]Und jedes TroFu hat einen KH-anteil von mindestens 40%

    Wenn wir jetzt zu Lernzwecken mal bei dem Ziegler-Futter bleiben: Protein 25 %, Fett 10 %, fehlen noch 65 %. Von denen kann man wohl die Rohfaser (3,7 %) und die Rohasche (6,9 %) abziehen, meinetwegen noch Ca und PH mit etwas über 2 % - sehe ich es richtig, dass dann der Rest - gute 52 % - KH wären???
    Und daran anschließend: kann man das denn relativieren, indem man noch irgenwie hochwertiges Fleisch in irgendeiner Form zufüttert oder mit hochwertigen Kausachen ausgleicht? Trockenpansen, fettiges Kopffleisch, Trockenfische?
    Aber die Fische haben dann wieder Jod und Schwermetalle usw.
    Irgendwann wird man ganz verzagt über diesem Thema!

    Zudem gibt es für manche auch externe Grenzen in der Lebensrealität, aber auch interne - ich kann hier kein blutige halbes Lamm haben, auch im Garten nicht ... und wenn ich an die Fotos in einem anderen Thread denke: so etwas kann ich auch beim allerbesten Willen nicht in meinen Alltag einbauen

    Und schließlich nutzt das allerbeste Futter nix, wenn der Hund es nicht frisst. Womit ich beim Anlass für meinen Kauf des Trofu bin ...

    Sorry für den langen Text!

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  • Beata
    antwortet
    Zitat von Agilityfan Beitrag anzeigen
    Mache ich hier ganz genau so
    Die Methode hat sogar einen Namen: ABAM!
    Abstauber Bekommen Alles Mögliche
    Einfach mal bei Interesse bei google eingeben, kommt von einem TA.
    Genau so mache ich das auch. Ein Trofu als Grundfutter (seit 2001 immer das Gleiche) und ansonsten alles, was grad so kommt. Ergebnis= gesunde Hunde, bis auf einen, immer alt gewordene Hunde und ein alter Hund der noch lebt, ist über 11 (ein Berner) und keiner von allen hat je eine ernährungsbedingte Erkrankung gehabt, sie waren generell kaum krank bis auf eine Borreliose und einer Autoimmunkrankheit bei Fiete.
    Greta ist 12 geworden, trotz Epi und trotz ihres schlechten Allgemeinzustandes, mit der wir sie 6-jährig übernommen haben. Und unsere Podenko-Mix-Hündin ist, ebenso wie unser Berner Bajado, bis ins Alter gesund 13 Jahre alt geworden.
    Ich werde nie wieder anders füttern.

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  • Agilityfan
    antwortet
    Zitat von Chaot Beitrag anzeigen

    Ich könnte gar nicht sagen, wie viel Fleisch, Gemüse oder Getreide meine Hunde fressen. Sie bekommen quer Beet alles - Fleisch, Dose, Trofu, Essensreste
    Mache ich hier ganz genau so
    Die Methode hat sogar einen Namen: ABAM!
    Abstauber Bekommen Alles Mögliche
    Einfach mal bei Interesse bei google eingeben, kommt von einem TA.

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  • Barack
    antwortet
    Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
    Und wo ist das Problem?
    Pankreasinsuffizienzen sind kein Problem? Machen ja auch nur Durchfälle, Bauchschmerzen, Untergewicht, usw....

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  • Chaot
    antwortet
    Zitat von Barack Beitrag anzeigen
    Ich füttere Hunde, keine Hühner. Und jedes TroFu hat einen KH-anteil von mindestens 40%. Für mich zu viel. Vor allem, wenn ich mir die steigende Zahl von exokrinen Pankreasinsuffizienzen angucke.
    Und wo ist das Problem?
    Du solltest dich in einem Veganer Forum austoben, dort bekommen die Hunde nämlich gar keine tierischen Produkte

    Ich denke, dass hier jeder seinen Hunden getrocknete "Leckerlies" gibt (oder Würstchen). Sei es, weil es ein Fresssack ist oder damit er sich beschäftigen kann oder als Belohnung oder, oder, oder. Zählen diese Sachen nicht zur täglichen Fleischmenge?

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  • November
    Ein Gast antwortete
    Na klar, so lange das Stichfleisch (oder Hufe usw.) am sonst genußtauglichen Tier ist, kann`s kein K3 sein, sonst kann man die ganze Kuh in die (K3-)Tonne schmeißen.

    Im Menschenessen darf Stichfleisch nicht landen, eben wegen der erhöhten Keim-Belastung. Prinzipiell finde ich Stichfleisch für Hunde nicht schlimm, zumal es in Dosen und TF ja eh erhitzt wurde. Ob ich`s roh geben würde, weiß ich nicht, aber das muss jeder selbst entscheiden.

    Mit vorneherein meinte ich gar nicht obigen Sachverhalt, sondern, daß manche (wahrscheinlich die meisten) Hersteller für ihre Produktion eben nur K3-Material nehmen und andere eben welches, was erst ab dem Moment in der Dose solches ist. Ich hoffe, das war jetzt verständlich .

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  • Anne410
    antwortet
    Zitat von November Beitrag anzeigen
    Ich bin mir ziemlich sicher, daß z.B. Stichfleisch immer K3-Material ist, da es zwar von Tieren stammt, deren Fleisch von Menschen grundsätzlich gegessen werden kann, Stichfleisch aber als genussuntauglich gilt.

    D.h., es ist von vorneherein nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt und erfüllt damit nicht die Voraussetzungen der Lebensmittelqualität.

    Und da gibt es bestimmt noch weitere Beispiele.

    Ich weiß nicht, ob Stickfleisch nicht auch verarbeitet werden darf.

    Es darf von vorneherein nichts K3 heißen, weil es nicht mit dem anderen Fleisch in Kontakt kommen darf

    Ich verstehe aber was du meinst Dinge wie Hufe oder Blättermagen, die auf gar keinen Fall ins Menschenessen kommen (hoff ich zumindest). Aber soweit ich weiß, heißt das nicht grundsätzlich K3, sondern auch erst dann, wenn es auf dem entsprechenden Haufen, bzw. in dem entsprechenden Transporter landet. Vorher sinds Tierteile, Schlachtabfall..... oder so.

    Ich habe gerade noch mal nachgelesen.... Fleisch aus dem Handel, was das MHD überschritten hat oder dessen Verpackungen defekt sind, gehören übrigens auch dazu. Ebenso wie Rohmilch

    Aber, wie gesagt, der Stempel "K3" sagt überhaupt gar nichts über die Qualität des Fleisches aus und zu sagen, dass ein Tierfutter kein K3-Material enthält ist schlichtweg gelogen. Und ich wüßte auch nicht, was an Stichfleisch im Hundefutter schlecht sein sollte.

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  • Katinka
    antwortet
    Zitat von Barack Beitrag anzeigen
    Ich füttere Hunde, keine Hühner.
    Das sehe ich auch so.

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  • November
    Ein Gast antwortete
    Ich bin mir ziemlich sicher, daß z.B. Stichfleisch immer K3-Material ist, da es zwar von Tieren stammt, deren Fleisch von Menschen grundsätzlich gegessen werden kann, Stichfleisch aber als genussuntauglich gilt.

    D.h., es ist von vorneherein nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt und erfüllt damit nicht die Voraussetzungen der Lebensmittelqualität.

    Und da gibt es bestimmt noch weitere Beispiele.

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  • November
    Ein Gast antwortete
    Sabine, guck dich doch einfach im Forum um, da gibt es schon einige .

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  • Barack
    antwortet
    Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
    Ich habe noch NIE verstanden, warum man um den Fleischanteil so ein Gedöns macht.
    Ich füttere Hunde, keine Hühner. Und jedes TroFu hat einen KH-anteil von mindestens 40%. Für mich zu viel. Vor allem, wenn ich mir die steigende Zahl von exokrinen Pankreasinsuffizienzen angucke.

    Zitat von November Beitrag anzeigen
    Manchen Hunden gereicht ein geringerer Fleischanteil ja durchaus zum Vorteil .
    Den Hund zeige mir mal. Kann ich aus der Praxis gar nicht bestätigen (mal von Hunden mit Lebershunt abgsehen).

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  • November
    Ein Gast antwortete
    Da hast du wohl recht . Okay, Hühnerfutter ist es dann doch nicht.

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  • Chaot
    antwortet
    Wieso ist das Verarschung, wenn der Hersteller das Fleisch vor dem trocknen angibt? Die Kunden wollen es doch so, damit sie sehen können, dass es kein Hühnerfutter ist

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