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Also ich finde immer noch das Gemüse genauso wichtig ist wie Obst. Ich nutze den Salat immer schön zum Auffüllen, wenn genug über ist.
Unseren Beiden tut es sichtlich richtig gut.
[QUOTE=Doodlemum;3863317]
Wofür ist dann das Gemüse im Futterplan? Nur für Ballaststoffe?
Hat es keine ernährungsphysiologische Bedeutung?
Warum soll dann laut Swanie immer grünes Blattgemüse enthalten sein?
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In erster Linie ist Gemüse Ballaststoff, ja. Es erhöht den Füllungsdruck im Darm.
Ein Wolf/wildlebender Hund frisst ja auch kein Gemüse
Grünes Blattgemüse...... ich kann es mir nur so erklären, dass es am ehesten dem entspricht, was das Beutetier frisst: Kräuter, Gräser, Blätter.... und das soll ja nachgeahmt werden.
Gemüse und Obst enthält allerdings auch sekundäre Pflanzenstoffe, die gut auch für den hündlichen Organismus sind.
Ich persönlich sehe sie aber als "Guddies", als Zugabe zu dem, wie es in der Natur wäre. Da haben die Hunde dann einen Vorteil gegenüber ihrer wildlebenden Verwandten.
Frisst ein Hund kein Gemüse, dann ist es in meinen Augen auch kein Beinbruch, sofern er verdauungsmäßig mit der ihm angebotenen Ballaststoffmenge klarkommt.
Warum soll dann laut Swanie immer grünes Blattgemüse enthalten sein?
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Hi
natürlicherweise würde ein Beutetier Grünzeugs fressen und damit jede Menge primäre und sekundäre Pflanzenstoffe, wie Anne schon schrieb ( ich nenn jetzt nur mal das grünzeugtypische Vit K und Chlorophyll als 2 von vielem ) zu sind nehmen, was sich auf die Fleischqualität auswirkt.
Da das unseren massengehaltenen " Beutetieren", die mit Gensoja schnell gemästet werden, überwiegend fehlt, fehlt es logischerweise auch dem Fresser des Tieres und wir ergänzen hier mit Grünzeugs deshalb etwas von diesen fehlenden Pflanzenstoffen/Mineralien, Spurenelementen etc. Übrigens auch der Grund, warum wir Omega3 Öl empfehlen, es kommt im tierischen Fleisch aufgrund der Haltung nicht mehr vor.
Der Rest des Gemüses dient überwiegend der Ballaststoffzufuhr.
GHrüßchen
Hanna
Für einen Menschen ohne Gott ist dieses Leben das Beste, was er je erleben wird.
Für den Menschen mit Gott ist dieses Leben das Schlechteste, was er je erleben wird. Fredy Peter
Vor allem wegen der regelmäßigen Verfütterung von Lauch hätte ich Bedenken, es ist ein Zwiebelgewächs wie Knoblauch /Zwiebeln, wegen der Sulfurverbindungen (Schädigung der roten Blutkörperchen / Bildung von Heinzkörpern, was auch zu Nierenschäden führen kann)
Die akut giftige Menge ist zwar sehr hoch, doch hab ich von einer Studie gelesen, die eine Kumulation im Körper nachweist, die natürlich irgendwann beginnt, schädlich zu sein.
Die Studie war zwar an Pferden durchgeführt, überzeugt mich trotzdem davon, so gut wie keine Zwiebelgewächsen zu verfüttern. Jedenfalls nicht extra, in gelegentlich verfütterten Tischresten ist schon mal etwas Zwiebel, Knobi und Lauch.
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