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Original geschrieben von Sandi_Daxi Hallo Mfg,
ich seh schon, du hast mich nicht verstanden. Macht nix.
ich habe dich schon verstanden, nur du mich offenbar nicht.
Macht aber auch nix!
Wenn sich Menschen nur mit Verstand ernähren würden, gäbe es weniger ernährungsbedingte Krankheiten und hier im Form weniger negative Rückmeldungen von Falschbarfern, die eure Pseudoregel anwenden.
Der Mensch/Hund (fr)isst um zu leben, er lebt nicht um zu (fr)essen.
Es gibt keine "BARF-Regel", die für jeden Hund universell passt. Vielmehr hat jeder Hund einen individuellen Nahrungsbedarf, der durch Rasse/Mix, Alter, Aktivität und Gesundheitszustand (um nur einige Faktoren zu nennen) beeinflusst wird.
Die Empfehlungen, die hier immer wieder zu lesen sind, sind Durchschnittswerte, mit denen man unter umständen mal anfangen kann um sich dann an die endgültige Menge und Zusammensetzung für den eigenen Hund zu finden.
So wurde z.B. mein Hund vor 5 Jahren mit sehr viel mehr Fleisch gefüttert, und sehr viel mehr Fett, weil er aktiver war und einen sehr hohen Grundumsatz. Heute bekommt er ein drittel davon und das ist manchmal auch zu viel. In allen Phasen seines Lebens war er nie zu dick.
Nur mal so als Beispiel....
Wenn man FeFu füttert, füttert man ja auch eine individuelle Menge, bei den meisten Herstellern sind die Fütterungsempfehlungen auf den Packungen viel zu gross.
So viel zur immer wieder genannten, nicht existenten "BARF-Regel"
Petra und Sir Brutus tief im Herzen und Minimausi auf dem Schoss
Terrier sind die beste Medizin -- Pinscher sind aber auch nicht schlecht
Und: ich bin seit Mai 2011 kein Admin mehr, bitte jemand anderen fragen
Na dann würde mich intressieren was MFG und auch die anderen von meinem Futterplan halten
Dalmatinerrüde 16 Monate , 33,5 kg bei 62,5 cm
Morgens 300 g Putenoberkeulen fleisch 6 x die woche
300 g Hänchenleber / herzen / mägen im wechsel alle
2 wochen ersetzten 1 x putenoberkeule
300 g Rinderhack Fleischabschnitte 1 x die woche
täglich Gemüse / obstpampe quer feld ein im wechsel
ca . 100 g gekochte Kartoffel
1 esslöffel kaltgepresstes öl im wechsel raps,distel
walnuß , sesam, lein
Kräutermischung laut angabe
1 die woche ca 150 g hüttenkäse / joghurt / quark im
wechsel
abends ca 400 g Hünchenflügel / hänchenschenkel (ganz) /
Putenunterkeule (ganz) 6 x die woche
ca 400 g Rinderbeinscheibe / ochsenschwanz im
wechsel 1 x die woche
Original geschrieben von Unregistered So viel zur immer wieder genannten, nicht existenten "BARF-Regel"
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Eine Regel die sich nur an eine Fleisch/Knochen/Gemüsefütterung orientiert???
Du willst es nicht verstehen und weisst, dann lass es halt und postulier Mfg-Regeln
Ich geh mal meinem armen gebarften Hund nen Fleischberg auftauen.
Petra und Sir Brutus tief im Herzen und Minimausi auf dem Schoss
Terrier sind die beste Medizin -- Pinscher sind aber auch nicht schlecht
Und: ich bin seit Mai 2011 kein Admin mehr, bitte jemand anderen fragen
Kohlenhydrate in der Hundeernährung:
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Kohlenhydrate sind für den Hunde und Menschen nicht essenstiell.
Der Hund , sowie der Mensch haben die Möglichkeit über die sogenannte Gluconeogenese auch bei kohlenhydratfreier Ernährung ihre Glucosekonzentration im Serum ( wichtiger Baustein fürs Gehirn) aufrechtzuerhalten.
Ausgangsstoffe für diesen Prozess sind Kohlenhydratbruchstücke aus der Glykolyse ( Abbau von Glykolyse durch Fermente ) und die sog.glucoplastischen Aminosäuren( Alanin, Serin, Glycin, Arginin, Histidin usw.).
Hunde und Menschen können Kohlenhydrate in Form von Getreide, Obst und Gemüse verdauen, weil sie beide im Besitz der dazu erforderlichen Enzyme sind.
Was passiert bei einer kohlenhydratarmen- bzw. freien Ernährung?
Bei einer kohlenhydratarmen/freien Ernährung ( z.B. Fleisch mit hohem Fettanteil) MUSS der Eiweißanteil etwa 50 % über den angegebenen Bedarfswerten liegen , da mehr Aminosäuren zur Gluconeogenese verbraucht werden.
Eiweißbausteine ( Aminosäuren) in Zucker ( Glucose) umzubauen, ist für die Leber allerdings sehr belastend, d.h. der Körper verbraucht hierfür viel Wasser , die Körpertemperatur erhöht sich -ist also sehr ineffizient.
Stehen nicht ausreichend Kohlenhydrate zur Verfügung greift der Körper auf Protein als Energieträger zurück.
Da Kohlenhydrate wichtige Energielieferanten sind, sollten in einer ausgewogenen Hundeernährung Kohlenhydrate und Proteine in einem richtigen Verhältnis stehen.
1.Wenn Eiweiß in der Ernährung dominiert, werden zwangsläufig Fettdepots abgebaut.
2.Wenn ein Hund keine Kohlenhydrate verbrennen kann, „verzehrt“ der Organismus die Fett und Eiweißreserven.
3.Wenn nicht genügend Fett mehr da ist , stehen nur noch die Eiweißquellen zur Verfügung.
Bei einer reinen Eiweißkost kann der Hund in kurzer Zeit sehr viel Körpergewicht verlieren.
Da Getreide in der Hundeernährung für viele Barfer ein TABU-Thema ist, leiden speziell gebarfte Hunde bei einer kohlenhydratarmen nicht angepassten Fleisch/Energiezufuhr unter Eiweißmangel .
Der Grund: es ist nicht genügend Fett in der Ration enthalten.
Eiweißmangel schwächt das Immunsystem, das Haarkleid leidet... die Muskulatur wird abgebaut.
Bekommt der Hund dagegen ausreichend Fett bei gleichzeitigem Proteinüberschuss ( mageres Muskelfleisch) entsteht eine negative Stickstoffbilanz im Organismus, da ein Proteinüberschuss unweigerlich einen Überschuss an Stickstoff nach sich zieht.
Dieser Stickstoffabbau belastet sowohl die Leber als auch die Nieren .
In der Naturheilkunde besteht bei mangelnder Entgiftung oder aufgrund erhöht anfallender Harnsäuremengen die Gefahr einer Auskristallisation der Harnsäure als Harnsäurekristalle vorwiegend in der Muskulatur. Es kann zu Bewegungsstörungen kommen.
Es besteht die Gefahr, dass eine langfristige Überlastung oder Schwächung der Niere die Harnstoffentgiftung stört und Ventile über die Haut gesucht werden, die u.a. Probleme wie Ekzeme, Hot spot, Allergien zur Folge haben.
Auch die Darmbakterien, die für die Reinigung des Verdauungstraktes zuständig sind, sterben durch diese ballaststoffarme Ernährung immer mehr ab.
Achtung:
Eiweißüberdosierungen können zur Entmineralisierung von Knochen und Knorpeln führen. Kupfer, Zink, Calcium, Magnesium ,Mangan usw, werden beim enzymatischen Eiweißabbau vermehrt benötigt.
Es kann zu einer Konkurrenzsituation um diese Nährstoffe im Knochenhaushalt kommen.
Die Folge sind Bewegungsstörungen, wie z.B. Arthrose oder Muskelverspannungen. Darin liegt langfristig eine große Gefahr bei Eiweißüberdosierungen.
Ein Hund „ toleriert „ eine stark überhöhte Proteinzufuhr eher, wenn die Energie im richtigen Verhältnis bereitgestellt wird. Ist das Verhältnis Energie zu Eiweiss im Ungleichgewicht, sind ernste Probleme im Vorfeld schon vorprogrammiert.
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Das Missverhältnis der Barf-Regel!
Organismus und Eiweiß/Energiebedarf
Die pauschale Empfehlung der Barfer 2-3 % vom Körpergewicht eines Hundes zu füttern, nehmen viele Barfer „ ohne Nachzudenken ....geradezu wörtlich .
Für einen 10 kg Hund würde danach der Anteil ca. 200 g-300g betragen. Davon ca.80-90 % Fleisch.
Füttert man nach dieser Regel vorzugsweise nur mageres fettarmes Fleisch bekommt der Hund auf Dauer nicht nur zu wenig Protein....... sondern auch zu wenig Energie .
Folgen:
1.Abbau von Körpereiweiß
2. Beeinträchtigung der Immunabwehr
3. Zusammenbruch
Der Körper ist eine Verbrennungsmaschine und braucht Energie.
Wird ihm diese nicht von außen durch die Nahrung zugeführt, greift er auf andere Quellen zurück.
Bei reiner Fleischfütterung fehlen nicht nur wichtige Vitalstoffe für den Erhalt der Körperfunktionen , sondern es fallen mehr Stoffe an, die schnellstmöglich aus dem Körper herausgeschafft werden müssen.
So wird sehr viel körpereigene Energie verbraucht.
Bei Energiemangel bringt der Körper nicht mehr genügend Kraft auf, diesen Müll zu entsorgen (auszuscheiden). Diese wertlosen, unlöslichen Stoffe verbleiben im Körper, reichern sich mehr und mehr im Bindegewebe, in den Gelenken und in den Blutgefäßen an und sorgen für beträchtliche Gesundheitsstörungen
Das Eiweiß- und Energieverhältnis im Erhaltungsstoffwechsel des Hundes bei reiner Fleischfütterung.
Quelle:Meyer/Zentek
Rationsberechnung
( diese Fleischmenge MUSS man füttern, um die Energieversorgung bei reiner Fleischfütterung zu gewährleisten)
Beispiel 10 kg Hund
Brust Huhn 680 g
Rindfleisch fettarm 570 g
Herz Rind 600 g
Kopffleisch 240 g
Hochrippe Rind 250 g
Kaninchen 450 g
Schweinebauch 170 g
Die Entstehung der Gicht ist durch eine Anzahl Experimente erhärtet worden und daher jedem Zweifel entrückt. Bereits der Bonner Physiologe Prof. Pflüger sah nach reiner Pferdefleischfütterung bei Hunden Gicht auftreten.
In Jena wurden diese Versuche wiederholt. Man konstatierte bei Hunden nach vierzehntägiger Fütterung mit reinem Fleisch Gewichtsabnahme; bei der Sektion fanden sich Veränderungen in Leber, Niere und Milz, die bei Kontrolltieren, welche mit gemischter Kost ernährt waren, fehlten. Die krankhaften Vorgänge kommen bei reinem Fleischgenuß in der Weise zu Stande, daß die Bildung der Harnsäure vermehrt wird, die eine vermehrte Ausscheidung verlangt. Da aber die Leber nnd die Niere, welcher diese Funktion obliegt, geschädigt sind, so findet diese Ausscheidung der Harnsäure nicht statt; sie bleibt
vielmehr im Körper, und so entstehen die gichtigen Ablagerungen.
Um mal auf das Ausgangspost zurück zu kommen: bei dieser Menge an Schweinefleisch und Knochen würde mein Hund auch Probleme kriegen, einfach weil so viel Schwarten und Knorpel mit dabei sind, bei ihm kommen auch Hühä als Schrot wieder raus.
Ansonsten füttere ich nach Augenmaß, die Blutwerte sind OK, seine Entwicklung ebenfalls .
Ilona
Original geschrieben von Unregistered
Das Missverhältnis der Barf-Regel!
Es gibt keine "Barf-Regel", abner, wenn Du dies akzeptiertest, würde ja Dein Feindbild zusammenbrechen.
Petra und Sir Brutus tief im Herzen und Minimausi auf dem Schoss
Terrier sind die beste Medizin -- Pinscher sind aber auch nicht schlecht
Und: ich bin seit Mai 2011 kein Admin mehr, bitte jemand anderen fragen
Hallo Ihr Lieben,
jetzt bin ich seit sehr langer Abstinenz mal wieder hier im Forum (ja, ich geb´s ja zu, ich habe Euch vermisst;-) ) und muss feststellen, dass immer noch die Vertreter der Tierfutterindustrie versuchen, Verunsicherung und Panik zu verbreiten.
Schön, dass sich manche Dinge nie ändern...
Uns geht es übrigens ganz gut und Lucky ist trotz meiner Versuche, ihn durch völlig gedankenlose Rohfütterung umzubringen topfit und strotzt nur so vor Gesundheit.
In diesem Sinne viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Angie und Lucky
- Manche Leute machen zwanzig Jahre lang die gleichen Fehler und nennen es dann "Erfahrung" -
wegen beginnendem Alzh**** (wie heisst er schon wieder...?)
habe ich Stunden gebraucht, bis mir der Name wieder eingefallen ist..
Ne Kerzenfabrik ist mir schon länger aufgegangen...aber der Name.....der Name....eben Alz*.
Aber es ist noch nicht soooo schlimm, ich hab ja gefunden, wonach ich gesucht habe...
vergessliche Grüsse
marianne
Liebe Grüsse
marianne
Wer loslässt, hat beide Hände frei
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